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zertifiziert bis 07/2016

Computertomographie

Was ist eine Computer-Tomographie (CT)?

Bei der Computer-Tomographie handelt es sich um ein spezielles Röntgenverfahren, das Querschnittsbilder verschiedener Körperabschnitte anfertigt.

 

Wie funktioniert die Computer-Tomographie?

Mittels einer Röntgenröhre und Blenden wird ein schmaler Röntgenstrahl (Fächerstrahl) erzeugt. Dieser durchdringt die gewünschte Körperstelle und wird innerhalb des Körpers durch die verschiedenen Strukturen (z. B. Haut, Fett, Muskel, Organe, Knochen) unterschiedlich stark abgeschwächt. Genau gegenüber der Röntgenröhre befindet sich eine Vielzahl von Sensoren (Detektoren), die das abgeschwächte Signal empfangen, elektronisch aufbereiten und einem Computer zur Auswertung weiterleiten. Während der Untersuchung drehen sich die Röntgenröhre und die gegenüberliegenden Detektoren um den Patienten. Gleichzeitig wird der Patient automatisch auf dem Untersuchungstisch in Längsrichtung verschoben.
Im Computer wird durch einen komplexen Rechenvorgang ein Graustufen-Bild berechnet. Dieses Bild kann auf einem Bildschirm oder auf einem Röntgenfilm betrachtet und ausgewertet werden.

Im Vergleich zum üblichen Röntgenbild ist das CT-Bild übersichtlicher, da der Arzt dank der besseren Kontrastabstufung zwischen den verschiedenen Gewebearten wie Knochen, Muskel oder Fett unterscheiden kann. Dieser Umstand kann durch intravenöse Gabe oder Trinken von Kontrastmitteln noch verbessert werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass es beim CT-Bild keine Überlagerungen gibt, wie es beim normalen Röntgenbild der Fall ist.
Zudem gibt es die Möglichkeit, mit Hilfe eines Computers ein drei-dimensionales Bild zu erzeugen.

 

Wann wird die Computer-Tomographie angewandt?

Grundsätzlich gibt es sehr viele Gründe für den Einsatz der Computer-Tomographie. Dementsprechend wird dieses Verfahren auch als "Arbeitspferd der Radiologie" bezeichnet. Indikation zur Durchführung einer Computer-Tomographie (CT) können sein:

  • Computer-Tomographie des Kopfes (CCT, kraniale Computer-Tomographie):
    bei Verdacht auf Blutungen, Erweiterung von Blutgefässen, Gehirntumoren, Gehirnödemen (Schwellungen durch Wasseransammlung), aber auch bei degenerativen oder altersbedingten Veränderungen, Schlaganfall (Apoplexie), Suche nach einem Schädelbruch.
  • Ganzkörper-Computer-Tomographie:
    zur Suche nach Tumoren, Abszessen (Eiter-Ansammlung), Zysten (Flüssigkeits-Ansammlungen) und vergrößerten Lymphknoten im Brust- und Bauchraum, zur Verlaufskontrolle bei bekannten Tumoren und Veränderungen der inneren Organe (z. B. Leber, Gallenblase, Milz, Bauchspeicheldrüse, Niere)
  • Skelett-Computer-Tomographie:
    zur Suche nach Bandscheiben-Vorfällen, bei Osteoporose und degenerativen Veränderungen sowie Knochenbrüchen (Frakturen).

 

Was ist im Vorfeld der Computer-Tomographie zu beachten?

Bei Untersuchungen von Magen, Darm und Beckenraum sollte der Patient am Tag vor der Untersuchung nichts Blähendes essen und mindestens zwei Stunden vor der Untersuchung nüchtern sein, also in diesem Zeitraum nichts essen und trinken.

Wie bereits erwähnt, kann die Aussagekraft einer CT-Aufnahme durch Gabe von Kontrastmitteln erheblich gesteigert werden. Bei einem CT des Magen-Darm-Traktes beispielsweise muss der Patient etwa eine Stunde vor der Untersuchung ein Kontrastmittel trinken. Bei einer Untersuchung des Beckenbereiches soll er das Kontrastmittel zwei Stunden vorher einnehmen.

Bekommt der Patient ein Kontrastmittel gespritzt, kann er eventuell ein Wärmegefühl entwickeln. Das Wärmegefühl verschwindet aber schnell wieder.

 

Wie läuft die Computer-Tomographie ab?

Während der Untersuchung liegt der Patient flach auf dem Tisch des Computer-Tomographen. Der Tisch bewegt sich im Bereich des Untersuchungsgebietes langsam durch die Öffnung des Gerätes.

Der Patient soll während der Untersuchung so entspannt und ruhig als möglich liegen und die eventuell vom Personal gegebenen Atemanweisungen genau befolgen.

Die Untersuchungsdauer hängt von der Fragestellung und dem zu untersuchenden Gebiet ab. Sie beträgt zwischen 10 und 30 Minuten.

 

Welche Komplikationen können auftreten?

Die Computer-Tomographie ist schmerzfrei.

Sehr selten kann es zu Überempfindlichkeits-Reaktionen gegen Kontrastmittel kommen wie Niesreiz, Schwindel, Übelkeit oder Kopfschmerzen. Informieren Sie beim Auftreten eines dieser Symptome sofort das betreuende Personal.

Welche alternative oder ergänzenden Untersuchungs-Methoden existieren?

Das klassische Röntgen ist eine Alternative im Fall von Knochen-Erkrankungen.

Bei Erkrankungen von inneren Organen, Muskeln, Gelenken oder dem Gehirn stellt die Kernspin-Tomographie (Magnet-Resonanz-Tomographie, NMR, MRT) eine Alternative dar.

Nicht zu vergessen ist bei Erkrankungen des Bauchraumes auch die Ultraschall-Untersuchung (Sonographie). Sie ist leicht zu handhaben, kostengünstig und gibt bei vielen Fragestellungen einen guten und wegweisenden Überblick.

Handelt es sich um Erkrankungen von Herz und Gefäßen, so wird häufig eine Herzkatheter-Untersuchung oder Angiographie angewandt. Beide Methoden sind Röntgenuntersuchungen, bei denen Kontrastmittel verwendet werden.