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Radiologische Gemeinschaftspraxis
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zertifiziert bis 07/2016

MRI-Arthrographie

Zweck der Untersuchung

Ihr Arzt erwartet von der MRI-Arthrographie-Untersuchung detaillierte Auskünfte, die mit einer gewöhnlichen MRI-Untersuchung oft nicht vollständig gemacht werden können. Da das Gelenk unter anderem aus vielen verschiedenen Bändern und Sehnen besteht, können zum Beispiel kleine Einrisse in einer Sehne in einer Standard-Untersuchung übersehen werden.

Das Kontrastmittel, welches bei der MRI-Arthrographie ins Gelenk gespritzt wird, dient sozusagen als «Farbe», die in kleine Risse eindringt und benachbarte Strukturen auseinander drängt sowie deren Oberfläche deutlich darstellt. «Farbe» ist im übertragenen Sinn zu verstehen. Für das Auge ist das Kontrastmittel nämlich durchsichtig. Auf MRI-Bildern ist es hingegen weiss, während die untersuchten Strukturen in der Regel schwarz oder dunkelgrau erscheinen.

Vorsichtsmassnahmen

Melden Sie sich bitte, wenn Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen.

Welche Gelenke kommen für die MRI-Arthrographie in Frage?

Grundsätzlich können alle Gelenke mit MRI-Arthrographie untersucht werden. Am häufigsten wird diese Methode jedoch im Bereich der Schulter gewählt, gefolgt von Hüfte und Handgelenk.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Fachfrau (bzw. Fachmann) für med. techn. Radiologie wird Sie zuerst bitten, sich für die MRI Untersuchung umzuziehen. Anschließend werden Sie auf dem Untersuchungstisch eines Durchleuchtungsgeräts so gelagert, dass der Stich leicht durchgeführt werden kann.

Nach gründlicher Desinfektion der Haut wird der Radiologe unter Durchleuchtungs-kontrolle die Haut durchstechen und etwas Lokalanästhesie zur Betäubung spritzen. Die Nadeldicke entspricht etwa derjenigen, die man für einen Blutabnahme verwendet.

Die Nadel wird stufenweise vorgeschoben, immer unter Spritzen von Lokalanästhesie, bis sie im Gelenk liegt. Die korrekte Nadellage wird unter Durchleuchtung überprüft, indem eine kleine Menge Röntgenkontrastmittel gespritzt wird. Sobald die korrekte Nadellage bewiesen ist, wird das MRI-Kontrastmittel gespritzt. Sie können dabei eine gewisse Gelenkspannung fühlen. Nach Entfernen der Nadel werden Sie von der Fachfrau (bzw. Fachmann) für med. techn. Radiologie zum MRI-Gerät geführt und dem MRI-Team übergeben.

Den Ablauf einer MRI-Untersuchung können Sie unserer separaten Informationsschrift entnehmen

Sie sollten vor der MRI-Untersuchung das Gelenk nicht zu sehr bewegen, da sonst gelegentlich das Kontrastmittel aus dem Gelenk in die Weichteile austritt.

Was geschieht nach der Untersuchung mit dem Kontrastmittel?

Das Kontrastmittel wird über die nächsten Stunden bis Tage aus dem Gelenk wegtransportiert, gelangt in die Blutbahn und wird durch die Nieren beim Wasserlösen ausgeschieden. Gelenke sind von der Natur dafür eingerichtet worden, mit Flüssigkeiten umzugehen. Viele Patienten haben dies nach einem Unfall mit Gelenkeinblutung (Bluterguss) erlebt, der nach und nach verschwunden ist.

Was kann eine MRI-Arthrographie für Nebenwirkungen haben?

Die häufigste Nebenwirkung sind vorübergehende Gelenkschmerzen, die wahrscheinlich durch den erhöhten Gelenkdruck ausgelöst werden. Sie beginnen oft einige Stunden nach der Untersuchung und dauern maximal 1-3 Tage. Die üblichen Medikamente gegen Gelenkschmerzen wirken gegen diese Nebenwirkung.

Wenige Patienten reagieren mit einer lästigen, aber harmlosen so genannten vasovagalen Reaktion («Schwarz werden vor den Augen»). Selten kann sich ein Bluterguss bilden.

Andere Nebenwirkungen sind sehr selten. Einige Patienten reagieren allergisch auf die Lokalanästhesie. Allergische Reaktionen auf das Kontrastmittel sind (im Gegensatz zum venös gespritzten (Kontrastmittel) außergewöhnlich selten. Ausgesprochen selten sind auch Infektionen (seltener als 1:10'000).

Falls Sie zusätzliche Fragen haben, können Sie diese jederzeit während der Vorbereitungs- phase oder während der Untersuchung stellen.