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zertifiziert bis 07/2016

Knochendichtemessung

Was ist eine Knochendichte-Messung?

Bei dieser Untersuchung wird die Dichte, also der Mineralsalzgehalt, des Knochens bestimmt. Der Begriff Osteo-Densitometrie leitet sich zum einen Teil aus dem Griechischen und zum anderen aus dem Lateinischen ab . Die griechischen Wortteile "osteo" und "metrie" können mit Knochen und Messung übersetzt werden. "Densus" ist der lateinische Wortteil und bedeutet dicht.

 

Wie funktioniert die Knochendichte-Messung?

Es gibt mehrere Verfahren, um die Knochendichte zu bestimmen. Der größte Teil beruht auf dem Prinzip der Röntgenuntersuchung. Dabei wird zur Knochendichte-Messung die Zweispektren-Methode verwendet, bei der mit zwei verschiedenen Strahlungsenergien gearbeitet wird. Durch den Knochen erfährt das Strahlenbündel eine Abschwächung, die mit Hilfe der Zweispektren-Methode berechnet werden kann. Dank dieser Berechnung ist der Arzt in der Lage, Rückschlüsse auf die Knochendichte zu ziehen.

Eine neuere Methode ist die Knochendichte-Messung durch Ultraschall.

 

Wozu dient die Knochendichte-Messung?

Diese Untersuchung wird vor allem durchgeführt bei Verdacht auf Osteoporose. Osteoporose ist eine Verminderung der Knochenmasse und -stabilität. Besonders in folgenden Fällen wird eine Knochendichte-Messung veranlasst:

  • Bei deutlichen Osteoporose-Beschwerden, wie Knochenschmerzen, Rundrücken, gehäuften Knochenbrüchen, von Frauen vor der Menopause
  • Bei deutlichen Beschwerden von Männern mit erhöhtem Osteoporose-Risiko: Ein erhöhtes Osteoporose-Risiko besteht z.B. bei Alkohol- und / oder Nikotinmissbrauch, gehäufter Osteoporose in der Familie, Diabetikern oder Mangelernährung.
  • Bei Frauen nach der Menopause mit erhöhtem Osteoporose-Risiko
  • Zur Verlaufskontrolle der Osteoporose und / oder zur Therapiekontrolle
  • Bei Verdacht auf Osteomalazie: Dabei handelt es sich um eine Verminderung der Knochendichte aufgrund eines mangelhaften Einbaus von Mineralstoffen in den Knochen.

Derzeit wird die Knochendichtemessung von den gesetzlichen Krankenkassen erst dann vergütet, wenn bereits der begründete Verdacht auf eine Osteoporose besteht und mindestens ein Knochenbruch vorliegt.

 

Wie läuft eine Knochendichte-Messung ab?

Abhängig von der Fragestellung und Verfügbarkeit der entsprechenden Technik kann der Arzt auswählen zwischen:

  • Der quantitativen Computer-Tomographie (QCT): Sie wird vor allem zur erstmaligen Diagnose einer Osteoporose, aber auch zu deren Verlaufskontrolle eingesetzt. Das Prinzip dieser Untersuchung ist die Computer-Tomographie (CT).
  • Der Quantitativen digitalen Radiographie (QDR oder DEXA).: Sie wird vor allem zur Verlaufskontrolle der Osteoporose eingesetzt, da sie eine geringere Strahlenbelastung mit sich bringt als die QCT. Auch bei ihr handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung.
  • Der Dualen Photonen Absorptionsmessung (DPA): Sie stellt einen Alternative zur QDR dar, hat jedoch eine höhere Strahlenbelastung und geringere räumliche Auflösung. Die DPA arbeitet ebenfalls mit der Zweispektren-Methode. Bei dieser Untersuchung handelt es sich nicht um einen Röntgenuntersuchung, sondern um einen nuklearmedizinische Untersuchung.
  • Dem Röntgenbild: Hier wird der Knochenverlust erst bei einer Dichteminderung, die größer ist als 30 Prozent, sichtbar. Daher eignet sich diese Methode nicht zur Früherkennung einer Osteoporose.
  • Der quantitativen Ultraschall-Untersuchung: Sie ist eine neue vielversprechende Methode. Ihre Vorteile sind, dass sie ohne Röntgenstrahlung auskommt und kostengünstig ist. Letzteres könnte ihren Einsatz als Vorsorge-Untersuchung gegen Osteoporose ermöglichen. Allerdings ist diese Methode noch in der Erforschung und somit noch nicht etabliert.


Hat der Arzt eine dieser Methoden ausgewählt, legt sich der Patient unter oder in das entsprechende Untersuchungsgerät. Zur Diagnose der Osteoporose werden die Knochendichte von Oberschenkelhals oder Lendenwirbelsäule gemessen. Die Untersuchung dauert etwa 10 bis 30 Minuten.

 

Welche alternativen Untersuchungsmöglichkeiten bestehen?

Eine Blutuntersuchung gibt Hinweise darauf, ob bestimmte Erkrankungen vorliegen, die eine Osteoporose nach sich ziehen.

Der Arzt kann auch eine Knochenbiopsie veranlassen. Das ist beispielsweise der Fall bei einer raschen Verschlimmerung der Osteoporose oder bei einer Osteoporose-Erkrankung junger Patienten.